Nettesite http://www.nettesite.com Privates Blog von Annette Schwindt Mon, 28 Oct 2013 17:44:21 +0000 de-DE hourly 1 Copyright © Nettesite 2011 nette@nettesite.com (Nettesite) nette@nettesite.com (Nettesite) http://www.nettesite.com/wp-content/plugins/podpress/images/powered_by_podpress.jpg Nettesite http://www.nettesite.com 144 144 Nettesite Nettesite nette@nettesite.com no no Tötteröö! #groovywords http://www.nettesite.com/2013/10/groovywords/ http://www.nettesite.com/2013/10/groovywords/#comments Sat, 26 Oct 2013 17:52:50 +0000 http://www.nettesite.com/?p=3246 Read more ]]> Eva Brandecker von The Grooves erzählte mir heute von der Aktion #groovywords und dass sie nach meinem 20 Dinge-Artikel dachte, das sei doch was für mich. Richtig! Da muss ich doch gleich meinen Senf dazu geben. Äh, nee, keinen Senf, sondern Eis!

Denn mein Lieblingswort – naja, eines meiner Lieblingswörter – ist

SUKLAAJÄÄTELÖTÖTTERÖÖ.

Das ist nicht von Benjamin Blümchen, sondern finnisch und bedeutet: Schokoladeneis aus der Waffel. Also wörtlich übersetzt: Von der Schokolade Eis aus der Waffel.

Darauf gestoßen bin ich mit meinem Mann Thomas während unserer Hochzeitsreise 2003 in Finnland. Dort standen solche Häuschen in der Gegend herum, auf denen stand: “Tötteröö!”. Hier das Beweisfoto:

toetteroeoe

Übrigens: Wenn man das Eis bestellt, dann sagt man: suklaajäätelötötterölle  = Von der Schokolade Eis IN die Waffel – oder ist das jetzt “in DER Waffel”??? Das Finnische hat 15 Fälle multipliziert mal zwei (Singular und Plural), da hab ich irgendwann aufgegeben… ;-)

Ach so und ich soll noch meinen Namen und meinen Beruf für #groovywords angeben: Annette Schwindt, Bloggerin und Autorin. :-)

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Asperger und Hochsensibilität? UPDATED http://www.nettesite.com/2013/10/asperger-hsp/ http://www.nettesite.com/2013/10/asperger-hsp/#comments Fri, 25 Oct 2013 22:41:24 +0000 http://www.nettesite.com/?p=3229 Read more ]]> Jedesmal, wenn ich eine Dokumentation über Autismus allgemein oder das Asperger-Syndrom im Besonderen sehe, erkenne ich mich in vielen Dingen deutlich wieder. So auch in der Figur Saga Norén in der Krimireihe “Die Brücke“. Bei mir ist das zwar nicht so stark ausgeprägt wie bei ihr, aber in einigen Situationen, in denen sie auffällt, würde ich mich vermutlich ähnlich verhalten. Gerade wenn es um Arbeit geht oder um Menschen oder Dinge, die mir wichtig sind.

Da Asperger auch oft mit Hochsensibilität in Verbindung gebracht wird, habe ich kürzlich einen Asperger-Online-Test dazu gemacht. Und siehe da: meine Ergebnisse waren durchaus im siginifikanten Bereich… Was das jetzt aussagt? Nichts, was ich nicht vorher schon gewusst hätte. Und eigentlich ist es mir egal wie es genannt wird. Nur muss ich eben irgendwie damit umgehen.

Wie sich das äußert? Naja, ich kann wie schon gesagt schwer filtern und muss mich zum Fokussieren sehr anstrengen. Deswegen kosten mich Dinge, die andere mal nebenbei machen können, sehr viel mehr Kraft. Ich kann z.B. keinen Smalltalk machen, drum herum reden oder einem Gespräch von anderen folgen, bei dem das praktiziert wird. Egal worum es geht.

Diplomatisch sein, ist mir schlicht nicht möglich. Und das nicht, weil ich das nicht wollte, sondern weil ich es schlicht und ergreifend nicht kann. Jeder Versuch, mich diplomatisch einer Sache zu nähern, geht total in die Hose. Und ich komme mir währenddessen furchtbar unehrlich vor und fühle mich äußerst unwohl.

Ich komme also immer direkt zum Punkt, sowohl wenn es um Positives als auch wenn es um Negatives geht. Ich unterbreche andere oft oder springe (für andere) im Thema, weil ich schon längst weiter mit meinem Gedankengang bin und das laufende Gespräch für mich zu sehr auf der Stelle tritt. Außerdem kann ich die Signale, wann ich dran bin und wann nicht, schwer erkennen. Das wirkt für andere abrupt, auch mal arrogant oder unfreundlich. Dabei ist es meistens überhaupt nicht so gemeint. Ich bin einfach nur ehrlich. Anders kann ich nicht.

Und wie geht das jetzt mit Hochsensibilität zusammen? Sind das nicht Menschen, die gerade besonders intensiv wahrnehmen, was um sie herum passiert? Ja! Aber das betrifft eben nur das Wahrnehmen. Es bedeutet nicht, dass ich umgekehrt nach außen genauso agieren kann. Im Gegenteil ist gerade das intensive Spüren und Weitsehen oft so überwältigend, dass es sehr schwer wird, das Ganze in Worte zu fassen oder verbal damit umzugehen. Deswegen kann ich Ungerechtigkeiten, Taktierereien oder schön tuende Menschen um mich herum nicht ertragen. Ich brauche direkte Kommunikation auf den Punkt. Für alles andere habe ich schlicht kein Konzept.

Meistens kämpfe ich also einfach nur damit, eine Situation für mich oder andere geklärt zu bekommen. Und wenn das nicht geht, ist das sehr schlimm für mich.

Erklärbär sein, wo andere eine direkte Lösung von mir wollen, ist da vermutlich das perfekte Betätigungsfeld. Auf der einen Seite kann ich mich schnell einfühlen, auf der anderen Seite schnell zur Antwort kommen. Lange Diskussionen oder Leute, die nicht zum Punkt kommen können, machen mir hingegen große Probleme.

Erleichtert so ein Blogpost jetzt anderen den Umgang mit mir? Vermutlich eher nicht. Manch einen mag es noch mehr verschrecken, andere mögen denken, das wäre etwas, was man sich abtrainieren könnte, wenn man sich nur genügend anstrengt. So ist das aber nicht.

Ich hab es mir nicht ausgesucht. Ich bin wie ich bin. Und es hat ja auch nicht nur Nachteile, so zu sein. Andere wissen immer genau, woran sie mit mir sind. Das ist ja auch keine Krankheit, sondern eben eine Veranlagung.

Wer dafür kein Verständnis hat, dem kann ich auch nicht helfen… Wer aber damit umgehen kann oder das vielleicht sogar aus eigener Erfahrung kennt, möge mir doch bitte berichten, wie er/sie damit umgeht. :-)

UPDATE: In Reaktion auf diesem Artikel haben sich mehrere Menschen mit diagnostiziertem Asperger bei mir gemeldet und mir weitere helfende Denkanstöße gegeben und Tests empfohlen. Dabei stellte sich heraus, dass es bei mir tatsächlich weniger um Asperger geht, als um etwas, womit ich gerade gar nicht weiß wohin: Hochbegabung… BUMM! Und jetzt?

Ich weiß nicht, was ich jetzt mit dieser Erkenntnis machen soll… Bin ehrlich gesagt ziemlich durch den Wind deswegen, weil ich mit einigen anderen hochbegabten Menschen in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht habe… Aber auch da gibt es wohl solche und solche. Daher möchte ich inzwischen auf Meike Lobos Artikel “Alien Nation” verweisen, der richtig gut beschreibt, wie sich das alles anfühlt: http://www.fraumeike.de/2013/alien-nation/. DANKE für den Artikel, Meike! Und falls Du magst, melde Dich doch mal bei mir. Nano-Nano!

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20 Dinge über mich http://www.nettesite.com/2013/10/20-dinge-ueber-mich/ http://www.nettesite.com/2013/10/20-dinge-ueber-mich/#comments Mon, 21 Oct 2013 12:54:34 +0000 http://www.nettesite.com/?p=3215 Read more ]]> Bei Christoph wurde ich darauf aufmerksam und wollte gleich auch, kam dann aber nicht dazu, inzwischen hab ich es bei vielen anderen gelesen und jetzt muss ich doch endlich auch mal dieses Blogstöckchen aufgreifen… Hier also 20 random (wie sagt man das?)  Dinge über mich:

1. Ich sage ständig “Wie sagt man das auf Deutsch?”, obwohl Deutsch meine Muttersprache ist und mich sprachlich auch nicht für ungeschickt halte. Aber oft sind es Begriffe aus anderen Sprachen, die mir zuerst einfallen und die etwas einfach super ausdrücken. Die verwende ich dann öfter als den entsprechenden deutschen Begriff.

2. Meine Heimatsprache ist Kurpfälzisch, unn wann isch dann manschmol än Ohruf funn dähääm krieg unn wann dann äna funn denne do is, der wo net funn do herkummt, wo isch herkumm, dann guckt der schunn ab unn zu ä bissl ferschdeert, wonn der misch so babble heert. Do muss ma awwa dursch, geht aah forbei, gell? ;-)
(Übersetzung gern auf Anfrage.)

3. Wenn ich eine Sprache halbwegs beherrsche und mich in dem Land befinde oder Besuch von dort habe, also den ganzen Tag fremdspreche, dann träume ich auch in der anderen Sprache. So hab ich schon im fortwährenden Sonnenuntergang mit Angelo Branduardi übers Pastakochen philosophiert. War ein anregendes Gespräch – auf Italienisch. Schon klasse, wieviele Vokabeln einem wieder präsent sind, wenn man im Unterbewussten herumwabert…

4. Womit wir beim Thema Musik wären. Ich singe gern und hab das auch mal gelernt, bin also kritisch mit dem, was dieses DSDS-Generation gern mal für Singen hält, bei mir aber zu Trommelfellschmerzen führt. Ich singe alles Mögliche, auch in Sprachen, die ich nicht spreche. Aber wenn ich ein Lied ein paar Mal gehört habe, dann kann ich es so oder so mitsingen. Von finnischem Tango (Täysikuu!) bis zu türkischer Rockmusik (Mor Ve Ötesi!).

5. Über das Hochsensibel-Sein habe ich hier ja schon mal gebloggt. Dazu gehört auch, dass ich bei bestimmten Musikstücken garantiert in Tränen ausbreche. Dazu gehört z.B. “Rondine al nido” von Pavarotti gesungen, weil der Text gar so traurig ist, auf italienisch auch noch mehr, und Pavarotti gar so wundervollst schmalzig. Pavarotti macht mich überhaupt jedesmal fertig…

6. Wo wir gerade bei den Italienern sind: Ich habe während meines Volontariats mal NEK interviewt. das ist der von Laura non c’è. Er war nur leider viel kleiner als er in den Videos wirkt und hatte ein Bäuchlein. Aber er war sehr nett und hat mich sein Konzert nachher von der Bühne aus mitverfolgen lassen und sich ein Loch in eben diesen Bauch gefreut, weil ich italienisch mit ihm geredet hab und alle seine Texte mitsingen konnte. Grande!

7. (Oje, erst bei 7. und es sollen 20 werden… Was jetzt… äh….) Ach ja, beim selben Event, bei dem ich NEK interviewt habe, musste ich auch mit Manfred Man ein Gespräch führen, auf das ich nicht vorbereitet war und keine Lust hatte. Er hatte auch keine und wir fanden uns beide doof. Bei der Aftershow-Party hab ich dann mit seinem Sänger getanzt und der hat mir seine Urlaubsfotos mit seinen vier Kindern gezeigt. :-)

8. Mehr Musik: Wie schon erwähnt, mag ich Mor Ve Ötesi. Entdeckt habe ich sie beim Eurovision Song Contest 2008, wo sie mit “Deli” leider nicht gewonnen haben. Daraufhin habe ich mich mal nach ihnen umgeschaut und einige CDs gekauft. Mein Lieblingsstück ist “Uyan”, von dem leider das surrealistische Originalvideo nicht mehr zu finden ist, aber zum Anhören hier. Schön ist auch “Sevda Çiçeği“.

9. Noch eine Lieblingsband: Egotrippi aus Finnland. Auf unserer Hochzeitsreise fuhren wir stundenlang durch die finnischen Weiten und hörten finnisches Radio (wo wir nichts verstanden außer “Prinsi William” und “Robbie Williams”). Und dann hörten wir dieses Stück und mussten unbedingt erfahren, wer das ist. Hat eine Weile gedauert, aber schließlich haben wir es rausgefunden. Leider sind auf YouTube nur furchtbare Live-Videos von ihnen zu finden und die auf ihrer Website sind dank GEMA für uns nicht freigegeben. Die Sprache mutet für uns natürlich äußert witzig an, trotzdem sing ich das aus vollem Halse mit! ;-) Hier ist eine halbwegs erträgliche wenn auch tonqualitativ grenzwertige Version. Und das hier sing ich auch schon mal ohne Originalunterstützung.

10. Was mich auf finnischen Tango zurückkommen lässt. Kennt Ihr finnischen Tango? Wusstet Ihr, dass Finnland eines der Länder nach Argentinien ist, in dem Tango am beliebtesten ist? Finnen mögen ja eher kühl und distanziert wirken, aber gib ihnen ein Tangofestival und sie schmelzen dahin. Ist allerdings weniger feurig als eher russisch angehaucht und melancholisch.Wer mag, der höre mal hier und hier (da sieht man auch so eine Veranstaltung) rein. Ich weiß gar nicht mehr wie wir drauf gekommen sind, aber irgendwie hat es mich seitdem fasziniert. Herrlich schräg!

11. Ich kenn mich mit Vampiren aus, also den Untoten. Habe eine eigene kleine Bibliothek zu dem Thema und interessiere mich für Bücher, Filme, Kunst zu dem Thema. Twilight kannte ich jedoch nicht, bis mich zwei englische Freudinnen dazu genötigt haben. Da bin ich dann hängen geblieben, aber aus sehr persönlichen Gründen, nicht weil ich in Edward verliebt wäre. Mein Mann hat ihn mir trotzdem vor’s Bett gestellt. Seitdem haben wir einen Mitbewohner. ;-)

12. Ich mag Jamie Oliver, auch wenn mich seine Hyperaktivität machnmal nervt und er an alles und jedes Chilli und Knoblauch drantun muss. Das mach ich nicht, aber ich nehme trotzdem gern Tipps von ihm auf. Mehr dazu in Kürze auf dem neu entstehenden Kochblog von Thomas und mir.

13. Bevor mich die Leute wegen Facebook kannten, war ich mit Thomas mal wegen 2sames (sprich “Zweisames”, nicht “two sames”) im Fernsehen. Leider – oder zum Glück – gibt es den Beitrag nicht mehr online. Die ganze Erfahrung hat uns gelehrt, nie wieder so eine “Reportage” (haha) mitzumachen. Zusammen mit Raul Krauthausen hab ich 2sames kürzlich wiederbelebt. Das Projekt insgesamt ist aber jetzt schon zehn Jahre alt.

14. Die erste Version von 2sames hatte ich noch in Word (sic!) erstellt. Damals konnte man mit Word noch Websites machen. Dank Timo bekam die Website aber bald ein handcodiertes valides HTML und ich fing an mich mit HTML und CSS zu beschäftigen. Dadurch wurde ich auf Peter Müller aufmerksam und sein Fan. Später wurde er Fan von mir und so sind wir jetzt Fans voneinander. :-)

15. Ich habe Peter noch nicht persönlich getroffen, auch Pål H. Christiansen nicht. Aber dank Hangout und Skype ist es schon fast so als ob. Ich bin überhaupt ein Fan von Hangouts! Skype hat in meinen Augen stark nachgelassen.

16. Die folgende Zahl mag ich nicht und lasse sie daher weg:

18. Ich habe keine Geschwister, bin aber mit meiner Cousine und meinem Cousin oft bei der Oma gewesen, weswegen sich das für mich so ähnlich anfühlt wie Geschwister. Leider sehen wir uns aber nur noch auf Facebook…

19. Bis in meine Studentenzeit habe ich als Babysitter gearbeitet und über die Zeit insgesamt über 20 Kinder betreut. Jetzt sind sie erwachsen und posten auf Facebook Fotos mit ihren Kindern oder von sich beim Babysitten und ich denke: Scheiße, ich werd’ alt!

20. Was erzähl ich zum Schluss? Ich liebe Sushi! So. :-)

Ich gebe dieses Blogstöckchen nicht dezidiert weiter, sondern lasse es hier liegen und wer möchte, darf es aufgreifen. Freue mich dann über Verlinkung. ;-)

 

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Online oder tschüs? http://www.nettesite.com/2013/08/online-oder-tschues/ http://www.nettesite.com/2013/08/online-oder-tschues/#comments Fri, 30 Aug 2013 14:12:23 +0000 http://www.nettesite.com/?p=3207 Read more ]]> Jeder siebte Deutsche soll einer aktuellen Studie zufolge noch nie online gewesen sein. Andere nutzen vielleicht E-Mail, verweigern sich aber dem Social Web.

Ich beobachte dabei, dass alle früheren Freunde, die so drauf sind, bei mir inzwischen durchs Raster gefallen sind. Warum? Ich kann aus gesundheitlichen Gründen nicht reisen. Also muss der, der sich der Onlinekommunikation verweigert, entweder zu mir kommen, oder das war’s dann eben. Krass? Ja, aber ich hab eben keine andere Wahl.

Telefonieren ist eine Alternative, wenn man sich ab und zu auch mal sehen kann. Lange Briefe zu schreiben krieg’ ich nicht mehr hin, meine Hände sind so ans Tippen gewöhnt, dass ich beim per Hand Schreiben schnell Krämpfe in die Hand bekomme. Außerdem kann man auf Papier keine Links setzen, Bilder müsste ich erst ausdrucken und Smilies sehen handgeschrieben echt komisch aus. ;-) Und erst tippen, dann ausdrucken, ist auch merkwürdig… Wenn ich dran denke, dass ich früher bis zu 14 Brieffreunde in aller Welt gleichzeitig hatte und es völlig normal fand, Wochen auf Antwort zu warten, kann ich es kaum fassen.

Außerdem hab ich echt ein Problem mit dieser Einstellung von “online ist alles böse” oder “ich hab lieber echte Kontakte”. So ein Bullshit! Das Online-Kommunizieren ist einfach nur ein weiterer Kanal, der zu den bereits vorhandenen dazu gekommen ist und immer weiter in unseren Alltag Einzug halten wird. Bald wird man nicht mal mehr ein Smartphone dazu brauchen, geschweige denn einen stationären Rechner oder Laptop.

Inzwischen sind fast alle meine Freunde, die ich auch offline treffe, Leute, die ich online kennengelernt habe. Sogar meinen Mann hab ich online kennengelernt und das – wie offline auch – über gemeinsame Interessen, nicht in einer Partnerbörse.

Denn online funktioniert das Leute-Kennenlernen nicht anders als offline: Tennisfreaks lernen sich im Tennisclub kennen, Briefmarkensammler in Tauschbörsen, Tangoliebhaber in der Tanzschule, andere wieder bei der Arbeit. Aber das eben nur lokal. Online gibt es das Ganze genauso, nur eben viel konzentrierter und v.a. global.Die Gespräche, die dadurch entstehen, sind nicht weniger “echt” oder interessant – eher im Gegenteil!

Es kommt natürlich – genau wie offline auch – darauf an, wo man sich wie bewegt und welche Medienkompetenz man mitbringt.

Und wer heute ernsthaft noch glaubt, dass diese Welt zu retten sei, ohne global miteinander zu kommunizieren, der hat den Knall echt nicht gehört…

 

 

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Zeitmaschine in meine Jugend http://www.nettesite.com/2013/08/zeitmaschine-in-die-jugendzeit/ http://www.nettesite.com/2013/08/zeitmaschine-in-die-jugendzeit/#comments Fri, 30 Aug 2013 11:53:39 +0000 http://www.nettesite.com/?p=3199 Heute kam ein Paket von meinen Eltern mit einem Stapel Zeitmaschinen in meine Jugend bei mir an: Meine Lieblingsbücher von damals! Und ja, ich war wohl ein großer Enid-Blyton-Fan. ;-)

Die DVD zu “Im Schatten der Eule” habe ich neu dazu gekauft. Danke nochmal für den Stups, @Wibke! :-)

jugendbuecher

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Buch-Blogstöcken von Wibke http://www.nettesite.com/2013/08/buch-blogstoecken-von-wibke/ http://www.nettesite.com/2013/08/buch-blogstoecken-von-wibke/#comments Mon, 26 Aug 2013 11:33:17 +0000 http://www.nettesite.com/?p=3179 Read more ]]> Da bin ich auf der Suche nach Themen für mein privates Blog hier und tadaah, ein Blogstöckchen über Bücher von Wibke! Gefunden habe ich es über die Antworten von Claudia. Schöne Idee, Wibke! Und hier kommen auch schon meine Antworten:

tagemitemmaWelches Buch liest Du momentan?

Gerade habe ich mir vorgenommen, eines der Bücher meiner Lieblingsautorin Cathleen Schine nochmal zu lesen. Wahrscheinlich “Tage mit Emma” (“She is me”), weil ich das erst einmal gelesen habe. Gefiel mir damals nicht so gut wie ihre Romane “Der Liebesbrief” (“The love letter”) oder “Darwins Launen” (“The evolution of Jane”). Vielleicht revidiere ich ja meine Meinung wieder?

Warum liest Du das Buch? Was magst Du daran?

Um die Wartezeit bis November zu überbrücken, wenn ihr neuer Roman “Fin & Lady” erscheint. :-) Und weil ich ihre Sprache liebe, die mich unglaublich inspiriert.

Wurde Dir als Kind vorgelesen? Kannst Du Dich an eine der Geschichten erinnern?

mondscheinalleeIch denke schon, aber ich erinnere mich ehrlich gesagt eher daran, wie ich mich selbst in Bücher vertieft habe. Besonders in Erinnerung sind mir die Wimmelbücher von Ali Mitgutsch, die Lurchi-Comics von unserem Schuhladen und die Knax-Comics von der Sparkasse, später die Romane von Enid Blyton. Meine Lieblingsbücher waren Tina & Tini (vor allem das mit dem verwunschenen Haus im Wald), die “Geheimnis um…”-Reihe und “Nachts auf der Mondschein-Allee” von Margot Potthoff.

Und ein Buch, dessen Titel ich durch die Frage hier endlich wiedergefunden habe (Mutter angerufen und zum Stöbern in den Kinderbuchkistne geschickt): “Im Schatten der Eule” von B.B.! Bestelle mir gleich die DVD, das gab es nämlich auch als TV-Serie. Oh und amazon hat Tina & Tini als mp3! Oh-oooh… Kaufrausch!

Gibt es einen Protagonisten oder eine Protagonistin, in den / die die Du mal regelrecht verliebt warst?

Hm… auf Anhieb fällt mir keiner ein. Ich wollte eher auch so fantastische Kreaturen treffen, im Wald leben oder Schätze finden wie die Figuren in meinen Romanen.

In welchem Buch würdest Du gern leben wollen?

Wie wir schon von Cornelia Funke gelernt aben, sollte man da sehr vorsichtig sein. ;-) Aber besuchen würde ich gern mal die Mayfair-Hexen von Anne Rice und – jajaaa lästert nur – die Wälder und anderen Locations in und um Forks.

Welche drei Bücher würdest Du nicht mehr hergeben wollen?

Die physischen Bücher muss ich nicht besitzen, die Geschichten sind ja jetzt in meinem Kopf. ;-) Ich bevorzuge inzwischen ohnehin Hörbücher. Sind nur leider schwer zu kriegen, wenn man ungekürzte und vielleicht sogar Originalversionen haben will…

Ein Lieblingssatz aus einem Buch?

“An ant crawled across the arm of Helen’s chair, onto the table and into her coffee. Ants were admirable, she recalled.” (Cathleen Schine, The love letter)

loveletter

Ende des Blogstöckchens. Bin gespannt, wer es von hier aus in seinem Blog aufgreifen mag…?

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Sommeroasen in Bonn http://www.nettesite.com/2013/08/sommeroasen-in-bonn/ http://www.nettesite.com/2013/08/sommeroasen-in-bonn/#comments Fri, 23 Aug 2013 06:20:06 +0000 http://www.nettesite.com/?p=3175 Read more ]]> Meine Kollegin Kerstin Hoffmann hatte neulich dazu aufgefordert, Fotos von den eigenen Sommeroasen online zu stellen, in die man sich zum (mobilen) Arbeiten zurückziehen kann. Sie sammelt übrigens weiter und zwar in ihrer FlickR-Gruppe. Ich hatte dazu auch Bilder hier aus Bonn beigetragen, die jetzt zusammen mit anderen bei Spiegel Online und deren Aufruf zum Einsenden von Sommeroasen-Fotos veröffentlicht wurden. Hier nochmal die beiden Bilder von mir:

Rheinpromenade Beuel 4

und

Kennedybrücke Bonn

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Kleine Fotosession mit Ulrike http://www.nettesite.com/2013/08/kleine-fotosession-mit-ulrike/ http://www.nettesite.com/2013/08/kleine-fotosession-mit-ulrike/#comments Mon, 19 Aug 2013 19:53:11 +0000 http://www.nettesite.com/?p=3159 Kürzlich habe ich mit Ulrike eine kleine Fotosession veranstaltet, weil sie gern ein neues Profilbild für die sozialen Netzwerke wollte. Hier ein paar Impressionen:

ulrike1

Die engere Wahl fiel dann u.a. auf diese beiden Bilder:

ulrike2

 

ulrike3

Im Moment benutzt sie aber dieses Foto:

ulrike_sw

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“Heimat ist, wo das Herz ist” http://www.nettesite.com/2013/08/heimat-blogparade/ http://www.nettesite.com/2013/08/heimat-blogparade/#comments Fri, 16 Aug 2013 13:39:49 +0000 http://www.nettesite.com/?p=3128 Read more ]]> “Home is where the heart is”, sagt man im Englischen. Also das, woran mein Herz hängt, das nenne ich Heimat. Nun bin ich nicht der große Weltenbummler, lebe aber nicht mehr da, wo ich herkomme. Ist Heimat nun überhaupt ein Ort für mich? Darüber mache ich mir Gedanken in meinem Beitrag zur Blogparade von Katja Wenk:

So ganz spontan würde ich sagen, meine Heimat ist Speyer, oder vielleicht weiter gefasst: die Kurpfalz. Isch bin ä kurpälzer Mädel und das bleibt auch so. Egal wo ich lebe. Wenn ich den Speyerer Dom nur auf Bildern sehe, geht mir das Herz auf:

Speyerer Dom

Speyer Maximilianstraße 2

Speyer Sonnenbrücke

Nun lebe ich aber seit 11 Jahren in Bonn und finde es da auch sehr schön. :-) Allerdings kenne ich mich da längst nicht so gut aus wie in der Kurpfalz, was nicht zuletzt daran liegt, dass ich aus gesundheitlichen Gründen meistens zuhause bleiben muss. Aber ein Heimatgefühl bekomme ich schon, wenn ich folgendes sehe:

Die Beueler Rheinpromenade…

rheinpromenade_beuel

mit der Kennedybrücke und dem chinesischen Restaurantschiff…

Kennedybrücke Bonn
den Rhein mit Langem Eugen und Posttower…

Langer Eugen und Posttower

und mit Moby Dick…

Moby Dick ist wieder da

oder den Münsterplatz…

Bonner Münster

Post auf dem Bonner Münsterplatz

und den Hofgarten…

Universität Bonn

und das Koblenzer Tor…

Koblenzer Tor in Bonn

und natürlich die Beueler St. Josephs-Kirche:

Josephskirche in Bonn-Beuel

Da ich außerdem in einer Familie mit donauschwäbischem Hintergrund, also mit Flüchtlingserfahrung, groß geworden bin, hat sich auch bei mir eine Unsicherheit festgesetzt, was das Verbinden eines bestimmten Ortes mit dem Begriff Heimat angeht. Heimat – so habe ich von meiner Oma und Uroma gelernt – kann auch sowas sein wie eine bestimmte Art zu kochen, oder wie man miteinander in der Familie oder mit Gästen umgeht. Oder wie man seine Heimat in einem Partner finden und bewahren kann.

nettemitomas

Wenn ich mich also für eine Antwort entscheiden müsste, was für mich Heimat ist, dann würde ich sagen, dass der Ort nicht das Wichtigste ist, sondern die Menschen. Demnach wäre meine Heimat heute da, wo mein Mann Thomas ist und wo wir zusammen Familie und Freunde begrüßen dürfen. :-)

Fotosession bei Rasso 2

Fotoquellen: Alle Bilder: Annette Schwindt
außer Foto von Annette & Thomas: Rasso Bruckert

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Aufgeräumt http://www.nettesite.com/2013/07/aufgeraeumt/ http://www.nettesite.com/2013/07/aufgeraeumt/#comments Tue, 16 Jul 2013 20:48:00 +0000 http://www.nettesite.com/?p=3107 Read more ]]> So. Heute hab ich mal dieses Blog gründlich aufgeräumt und einen Großteil der alten Beiträge rausgeschmissen. Geblieben sind die Texte und die Beiträge, die mir am wichtigsten waren. Die Kategorien wurden aufgeräumt, der ungeordnete Schlagwortsalat entfernt (die neuen bessere ich noch nach) und künftig wird hier wieder richtig gebloggt, d.h. Texte geschrieben und nicht bloß Zeugs von woanders her importiert. Vielleicht wechsle ich bei Gelegenheit auch mal noch das Theme. Bislang tut es das gute alte Twenty Twelve noch…

Update 5. August 2013: Habe gewechselt zu Bold Headline.

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